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Die Zentralfeuerpatrone 9 mm Luger
Die Patrone wurde 1902 von Georg Luger in Zusammenarbeit mit DWM entwickelt und die von ihm konstruierte Parabellum-Pistole ("Luger") dafür
eingerichtet. Die Pistole wurde 1908 als Ordonnanzwaffe eingeführt (Pistole 08"). Die Patrone war die Kurzwaffenpatrone der deutschen Armeen im 1. und 2. WK. Sie ist heute als Militär- und Polizeipatrone (NATO,
auch US-Armee seit 1986) sowie im zivilen Bereich (Selbstschutz, Jagd, Sport) weltweit verbreitet.
1. Waffen? Viele histor. und moderne Modelle für Militär und Polizei (auch vollautomatische), für
Behörden u. den zivilen Bereich. Verschluss verriegelt.
 2.Verwendung?
Dienstpistolen(patrone). Für den zivilen Bereich zur Selbstverteidigung, zu jagdlichen Zwecken, zum sportlichen Schießen ("Gebrauchspistole")
 3. Munitionsbezeichnung? 9 mm Luger, 9 mm Para (Parabellum), 9x19 (Bundeswehr). Herstellerzeichen und Kaliber im Hülsenboden.
 4. Laborierungen?Vollmantel-, Teilmantel-, Blei- und Spezialgeschosse;
auch mit Schrot (CCI: 1,5 mm; 4,1 g) geladene Patronen für Kleinlebewesen . Höchster zulässiger Gasdruck: 2350 bar. Z.B.: Vollmantel-Rundkopf (RWS): m = 8,0 g: Vo = 350 m/s bei einer Lauflänge von 12,5 cm Eo = 490 J
 5. Maximale Reichweite? Etwa 2000 m bei einem Abgangswinkel um 30o Horizontalschussweite? Etwa 280 m in ebenem Gelände
Steighöhe etwa 1200 m. (Für Schrote nur 1 /10 der Werte.)
 6. Wirkungsweise?
Unterschied zwischen Vollmantel & Teilmantel! Gutes Aufhaltevermögen gegenüber menschlichem Angreifer, Teilmantel noch besser.
VM: Enormes Durchschlagsvermögen! Durchschlägt Autotüren und sogar Felgen. Dadurch Gefährdung des Hintergeländes. Auch Abpraller!
TM.- Geringeres Durchschlagsvermögen, bessere Energieabgabe. Geeignet für Fangschuss.
Hinweis: Die Patrone 9x21 entspricht in der Leistung der Patrone 9 mm Luger.
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