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Die Zentralfeuerpatrone 9 mm Makarov
Eine andere 9x1 8 (Geschosskaliber 9,22 mm) wurde Ende der 1940er Jahre von Boris Sjomin für die sowjetische Armee entwickelt. Nikolai Makarov konstruierte
nach dem Vorbild der Walther PP die passenden Kurzwaffen dazu, die heute samt Patrone nach ihm benannt sind. Sie wurden ab den 1950er Jahren bei den Armeen des ehemaligen Ostblocks, auch in der DDR, eingeführt.
Die Makarov-Pistole ("Pistolet Makarova", Pistole "M", "Gerät M") ist eine kompakte Pistole mit Masseverschluss (Federverschluss). Sie ist immer noch Ordonnanzwaffe in einigen Armeen,
seit der Öffnung des Ostblocks aber auch zunehmend in privaten Händen im Westen. Die (im Osten) gefertigten Waffen sind preislich günstig, die Munitionsfertigung wurde auch von westlichen Firmen übernommen.
1. Waffen? Dienstpistole, Armeepistole im ehem. Ostblock. Auch vollautomatische Waffen (MPi 63).
 2.Verwendung? Im ehemaligen Ostblock eingeführt (s.o.). Mitteistarke Selbstverteidigungspistole. Für bestimmte jagdliche Zwecke. Zugelassen für den Fangschuss auf Schalenwild (Eo>=200J).
 3. Munitionsbezeichnung?
9 mm Makarov oder 9x18 (mm) Makarov, auch kurz:Patrone M (s.o.)
 Bodenstempel?
Herstellerzeichen und Kaliber im Hülsenboden.
 4. Laborierungen?
Vollmantel-Rundkopf, Teilmantel-Flachkopf u.a. Geschosse mit etwas unterschiedlichen Daten, z.B.: Vollmantel-Rundkopf (S&B), Masse 6,2 g, Höchster zulässiger Gasdruck 1600 bar. Vo = 310 m/s bei Lauflänge um 10 cm Eo =
296 J
 5. Maximale Reichweite? Etwa 1500 m bei einem Abgangswinkel um 30o Horizontalschussweite etwa 200 m in
ebenem Gelände. Steighöhe etwa 900 m
 6. Wirkungsweise?
Etwas stärker als die 9 mm Browning kurz. Recht gutes Aufhaltevermögen gegenüber An- greifern, da relativ schnelle und meist vollständige Energieabgabe.
 Durchschlagsvermögen? Durchschlägt die meisten menschlichen Knochen, jedoch nicht Stahltüren.
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